Nael und der Abschied
Geschichten für Kinder über Trauer, Tod und Sterben
Autor: Paulina Silberwald
Sprecher: Amira (AI)
Sprache:
de
Erscheinungsdatum:
06.03.2026
ISBN:
9783999928968
Länge:
01:31:18
Preis:
3,55 €
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Beschreibung
Es gibt Tage, da vergisst die Sonne zu malen. Da hängen die Wolken tief und schwer wie nasse Wolldecken über dem Wald. In Naels Welt wird der Tod nicht weggeratzt oder kompliziert erklärt – er ist da. Er ist das große unfassbare, das sich wie Reif über die Wiesen legt.
Abschied nehmen mit allen Sinnen
Wenn ein Herz aufhört zu klopfen, verändert sich die Welt. In den Geschichten begleite ich Kinder dabei, diesen Moment nicht nur zu verstehen, sondern ihn zu durchspüren.
Reno weiß nicht, wohin mit seiner Kraft. Er trommelt mit den Fäusten gegen die alte Eiche, bis die Rinde an seinen Knöcheln kratzt. Er rennt gegen den Wind an, bis seine Lungen brennen. Seine Trauer ist ein wildes Gewitter, das sich entladen muss.
Juna sitzt ganz still. Sie streicht über den kalten Stein, unter dem das Geheimnis nun schläft. Sie spürt, wie die Kälte an ihren Fingerspitzen hochkriecht, und beobachtet, wie eine einzelne Träne im Moos versickert. Sie hält die Stille aus, wie ein kleines, zerbrechliches Vögelchen in ihren Händen.
Nori sucht nach dem Lied, das nun fehlt. Er summt eine tiefe, brummige Melodie gegen das große Loch in seinem Bauch. Er sammelt glänzende Kastanien und legt sie in einem Kreis aus, damit die Seele den Weg zu den Sternen findet, wenn sie als Glühwürmchen aufsteigt.
Ein Anker in der Dunkelheit
Meine Geschichten nutzen die Magie der Natur, um das Unbegreifliche greifbar zu machen. Der Tod ist kein Ende im Nichts, sondern eine Möglichkeit mit der Trauer zu sein
Abschied nehmen mit allen Sinnen
Wenn ein Herz aufhört zu klopfen, verändert sich die Welt. In den Geschichten begleite ich Kinder dabei, diesen Moment nicht nur zu verstehen, sondern ihn zu durchspüren.
Reno weiß nicht, wohin mit seiner Kraft. Er trommelt mit den Fäusten gegen die alte Eiche, bis die Rinde an seinen Knöcheln kratzt. Er rennt gegen den Wind an, bis seine Lungen brennen. Seine Trauer ist ein wildes Gewitter, das sich entladen muss.
Juna sitzt ganz still. Sie streicht über den kalten Stein, unter dem das Geheimnis nun schläft. Sie spürt, wie die Kälte an ihren Fingerspitzen hochkriecht, und beobachtet, wie eine einzelne Träne im Moos versickert. Sie hält die Stille aus, wie ein kleines, zerbrechliches Vögelchen in ihren Händen.
Nori sucht nach dem Lied, das nun fehlt. Er summt eine tiefe, brummige Melodie gegen das große Loch in seinem Bauch. Er sammelt glänzende Kastanien und legt sie in einem Kreis aus, damit die Seele den Weg zu den Sternen findet, wenn sie als Glühwürmchen aufsteigt.
Ein Anker in der Dunkelheit
Meine Geschichten nutzen die Magie der Natur, um das Unbegreifliche greifbar zu machen. Der Tod ist kein Ende im Nichts, sondern eine Möglichkeit mit der Trauer zu sein
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